Gruppenreise 2018

Reisebericht Kenia September 2018

Im Vergleich zur Gruppenreise 2017 gab es viele Dinge, die sich nicht verändert haben. Wir waren wieder 13 Personen, das Wetter war herrlich warm, die Menschen haben noch die gleiche Freundlichkeit uns gegenüber und freuen sich über unseren Besuch und auch der Zoll hält wie immer am Flughafen die Hände auf und fordert Geschenke. Also vieles wie immer. Wir haben die Mitglieder der Reisegruppe gebeten, über Ihre eigenen Eindrücke der Reise zu berichten, darum ist unser Bericht nicht ganz so ausführlich.

Am 28.09. um 6.30 Uhr gelandet waren wir am Mittag schon zum ersten Besuch in der Schule. Die Reiseteilnehmer, die die Begrüßung noch nicht kannten, waren tief beeindruckt von dem herzlichen Empfang durch die Kinder. Jedes Kind möchte einmal einen dieser Besucher anfassen, und schon hat man 5 bis 10 Kinder an der Hand. Am nächsten Tag besuchten wir die Behinderteneinrichtung, die unsere Jane besucht. Es ist schon sehr traurig, die vielen Kinder mit ihrer sehr ausgeprägten Spastik zu sehen. Auch der Besuch in einer anderen Behindertenwerkstatt war sehr beeindruckend. Hier arbeiten viele Blinde, Taube und andersartig körperlich behinderte Menschen, aber es ist gut, dass es solche Einrichtungen gibt, obwohl sie bei weitem nicht unseren Standards entsprechen.

Wir haben auch wieder viele Kinder zu Hause besucht. Viele leben einfach in so unwürdigen Behausungen, dass man oft schlucken muss, um seine Gefühle nicht so unkontrolliert ausbrechen zu lassen. Trotzdem begrüßen sie uns mit einer Herzlichkeit, die uns berührt und auch beschämt. Bei diesen Besuchen aber auch in der Schule überreichten wir den Kindern, bei finanziellen Geschenken im Beisein der Eltern die Geschenke, welche uns ihre Paten für sie mitgegeben haben. Leider sind es fast bei jedem Besuch die gleichen Kinder. Die Kinder die nicht bedacht werden, wissen von ihren Paten und wir sind, wenn wir sie sehen schon betroffen. Manchmal basteln wir aus allgemeinen Spenden kleine Pakete und schenken sie den besonders bedürftigen Kindern als kleines Geschenk aus Deutschland.

Mit den größeren Mädchen wurde durch Frau Dr. Keßler, unserem kenianischen Mitglied Dr. Judith und Anna Levi (Studentin der Medizin) ein Meeting über Pubertät, Hygiene und Empfängnisverhütung durchgeführt. Hier gab es ein sehr starkes Interesse seitens der Mädchen, aber auch die Erkenntnis, dass es sehr viele Tabus bei diesem Thema gibt. Das moralische Bild, welches immer öffentlich propagiert wird hat mit der Realität absolut nichts gemein. Über das Schulgartenprojekt wurde gesprochen. Die durch den Verein angeschafften Spielgeräte werden sehr gut angenommen und regelrecht belagert. Auch haben wir die finanziellen Mittel zum Kauf der Monatsbinden für die Mädchen ausgehändigt und eine Lehrerin für die Verteilung verantwortlich gemacht. Es gibt immer noch keinen Strom und die Kinder trinken das Wasser, welches vom Dach in die Tanks für das Schulgartenprojekt fließt. Durch das öffentliche Wassernetz kommt schon seit Monaten kein Wasser mehr.

Das Schulfest war wieder ein voller Erfolg. Frau Wado, die Direktorin war wieder angereist.  Basteln Singen, Schminken, Sport, Filmvorführung, Computerkurs und als Höhepunkt das große Festessen für alle 450 Schüler machten diesen Tag zu einem Fest. In diesem Jahr haben sich die Lehrer in die Vorbereitung und Durchführung des Schulfestes sehr stark engagiert.

Das war bei weitem nicht alles. Einige Dinge heben wir uns für die nächste Mitgliederversammlung auf und hoffen darum auf eine rege Beteiligung.

Lesen Sie nun die Reiseberichte der anderen Mitglieder.

Gerd & Dr.Gabriele Keßler

 

Reisebericht Heidi Butze

Ich möchte über Jane erzählen.

Vor einem Jahr lernten wir sie kennen, sie saß auf einem kleinen Plastikstühlchen in der Vorschulklasse, wirkte älter als die anderen. Meinem Mann fiel sie auf und als er beim zweiten Besuch in der Schule auf sie zuging, strahlten ihre Augen und der ganze Körper geriet in Bewegung. Jane ist behindert. Sie hat eine Spastik, kann Arme und Beine nicht bzw. wenig koordinieren. Um auf den Schulhof zu gelangen, wurde sie getragen. Einen Rollstuhl gab es nicht für Jane. Am Tag des Schulfestes lernten wir ihre Mutti Loise kennen. Kurz: Wir sind nun Paten auch von diesem kleinen Mädchen.

Nun der Besuch ein Jahr später. Jane lebt seit Januar in der Port-Reitz-School in Mombasa, eine Schule „for the Handicapped“. Dort besuchten wir sie: Frau Keßler, Herr Keßler, Dr. Judit, Riziki und ich. Sie lachte und freute sich über unseren Besuch. Jane hat einen Rollstuhl. Sie ist eine gute Schülerin, obwohl sie sich nichts aufschreiben kann. Auf ihrem weiteren Weg werden wir sie und ihre Mutti begleiten. Mit Loise habe ich regelmäßig Kontakt. Wir sind Freundinnen geworden und uns verbindet gegenseitige Fürsorge. Loise nennt ihre Tochter Blessing – die Gesegnete.

Auch zu dem Rollstuhl gibt es eine Geschichte. Er ist aus dem Zentrum „Bombolulu workshops und culture“. Dies ist eine Einrichtung, die wir ebenfalls besuchten. Hier leben und arbeiten behinderte Menschen, erhalten die Möglichkeit, selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Zu den Produkten, die hierhergestellt werden, gehören auch Rollstühle. So einen Rollstuhl hat Jane. Unsere Motivation, Kindern in ihrer Lebensumwelt in Kenia menschliche Lebens- und Lernbedingungen zu ermöglichen, ist mit diesem Besuch noch gewachsen.

Heidi Butze

  

Reisebericht Dr. Susanne Levi und Dr. Thomas Levi

Mit einer kleinen Reisegruppe des Verein EducAid Kenya e.V. durften wir vom 27.09.2018 bis zum 10.10.2018 nach Kenya reisen. Ohne konkrete Vorstellungen fanden wir ein Land voller Gegensätze vor: Freundliche, bescheidene und stolze Menschen in bitterer Armut und wunderschöne beindrückende Natur. Nach der Ankunft in Mombasa empfing uns Regen und schlammige Straßen, vorbei an Baustellen mit chaotischen Arbeitsbedingungen, Verkehrsstau mit Fahrzeugen, die niemals in mitteleuropäische Vorstellungen passen. Gleich am ersten Tag besuchten wir die St.Elisabeth-Akademie – unsere Schule: Hunderte Kinder kamen lächelnd auf uns zugelaufen, freudig erregt mit großen leuchtenden Augen. Manche mit löchrigen Schuhen, manche mit Gummistiefel,die meisten barfuß aber die saubere Schuluniform beeindruckte sehr positiv. Mit Freude zeigte uns der Schuleiter die Schule mit spartanisch eingerichteten Klassenräumen: sauber aber ohne Strom oder Wasser. Keine Tür war verschließbar, lediglich der Metallschrank für die Bücher.

Im neu angelegten Schulgarten wuchsen kräftige Pflanzen, die koch- und essbar sind. Der Schulgartenlehrer wirkte sehr engagiert und stolz auf die Pflanzen; mit Recht! Zur Feier unserer Ankunft wurde die kleine Schaukel und die Rutsche auf das Gelände gestellt und von den Kindern begeistert angenommen. Etwas traurig empfanden wir schon, dass die Kinder von den Wassertanks, die für die Bewässerung der Pflanzen gedacht waren, ihren Durst stillen mussten. Die Vorfreude auf das Schulfest jedoch stieg. Zur Regeneration genossen wir einen liebevoll gepflegten Hallerpark ,der aus einem ehemaligen Kalkabbaugebiet eines Zementwerkes entstand und waren überwältigt von der Schnitzkunst hunderter Menschen im Schnitzerdorf, die unter primitivsten Arbeitsbedingungen unter Wellblechdach auf dem nackten Erdboden wunderbare Meisterwerke aus Holz „zauberten“. Wie in einem anderen Zeitalter wirkte das Leben der Familien, die wir als Paten besuchten: katastrophale Wege und Hütten, eher Behausungen ohne jegliche Möbel oder Komfort oder sanitäre Einrichtungen. Meist gibt es keinen elektrischen Strom – ab 19 Uhr ist alles stockdunkel. Aber wir wurden sehr freundlich begrüßt - sogar mit Essen und trinken geehrt. Wie die Menschen hier ihr Leben meistern ist unfassbar! Von Kindern am Straßenrad wurden wir gefragt, ob wir auch sie als Paten unterstützen können.

 Das Schulfest selbst war für uns äußerst beindruckend: Ganz toll, dass alle Mitglieder der Reise sich intensiv vorbereitet haben – nochmal lieben herzlichen Dank an alle für das Vorspielen von Filmen, für das Schminken, für das Basteln für das Musizieren oder einfach für die Kinder da zu sein. Sehr interessant empfanden wir, wie mit Holzfeuer und ein paar großen Töpfen für 450 Menschen ein sehr gutschmeckendes Mittagessen bereitet wurde (Reis, Gemüse, Hühnchen und Bananennachtisch). Nach ein paar Spielen mit einem Schwungtuch und dem Austeilen von Luftballon zeigten die Kinder ein Programm von Liedern und Tänzen unter Anleitung von sehr engagierten Lehrern; Super! Kaum zu glauben für uns Menschen, die permanent im Überfluss leben, wie glücklich Kinder nach dem Genuss von einem Becher Limonade sein können!! Aber da waren schon wieder die krassen Gefühlsschwankungen: die Kinder marschierten tapfer ihren z.T. 10 km langen Heimweg -wir fuhren ins Hotel und hatten eine saubere Dusche, neue Bekleidung und...; aber es war ein sehr schönes Erlebnis!

Als ein Highlight der Reise war für uns der abendliche Bootausflug mit Max in einen atemberaubenden Sonnenuntergang mit Fisch, Brot und Wein /Wasser und Obst. Alles Erlebte wird noch sehr lange nachschwingen und muss verarbeitet werden. Der Einsatz für Bildung für die Ärmsten der Armen in einer ungleichen Welt bleibt für uns eine Herzensangelegenheit.

Dr.Susanne Levi und Dr. Thomas Levi

  

Reisebericht Jörg und Sonja Gundrum

„Asante bedeutet Danke!“ Diesen Satz finden Sie auf der Startseite des Vereins „EducAid Kenya e. V.“ und während unserer ersten Reise nach Kenia (und Afrika) durften wir in den vergangenen Tagen erfahren, wie einfach es in diesem Land voller oft verstörend wirkender Gegensätze sein kann, Kindern und ihren Familien ein herzhaftes Lachen und ein aufrichtiges „Asante“ zu entlocken. Dafür bedurfte es keiner kostenintensiven, materiellen Geschenke, sondern aufrichtiges Interesse, Einfühlsamkeit und Neugierde reichten aus, die Herzen der kleinen und großen Gastgeber im Sturm zu erobern. Die unbändige Lebensfreude der oft in bitterer Armut lebenden Familien, ihre Gastfreundschaft, ihre Herzlichkeit, ihre Freundlichkeit und ihre schier unglaublich positive Energie, die wir an der Schule und in ihrem Zuhause erfahren durften, haben uns nachhaltig zutiefst beeindruckt. Auch wir sagen „Asante“ für eine für uns unvergessliche Zeit an der St. Elizabeth Academy in Mombasa, für die neuen Freundschaften, die wir 8.000 km von unserer Heimat schließen durften und das für uns ergreifende Gefühl, als kleine Leute an einigen kleinen Orten, einige kleine Dinge getan zu haben und somit vielleicht ein ganz klein wenig das Gesicht dieser Welt verändert zu haben.“

Jörg und Sonja Gundrum

     

Reisebericht Kerstin Grünenwald

Seit nunmehr 3 Tagen sind wir wieder zu Hause. Oft musste ich mit dem ersten Arbeitstag „pole pole“ (laaangsaaam) für mich und meine Kollegen bemühen –viel zu oft. Mit dem messbaren Abstand zu Kenia ist es mir nach und nach möglich, die Reiseerlebnisse zu reflektieren und zu sortieren. Zusammengefasst bezeichne ich sie als eine „Bewegende Reise“. Ich wurde von Deutschland nach Kenia bewegt, unser Fahrer Riziki hat mich mehrfach zu unseren Zielen in Mombasa bewegt, mit meinem Mann habe ich mich durch den Nationalpark auf einer Safari bewegt. Das, was die Reise aber tatsächlich bewegend gemacht hat, sind die vielen zu Herzen gehenden Gefühle. Selten empfand ich das bei mir angesprochene Spektrum meiner Gefühle so weitreichend und gegensätzlich – von Wut und Unverständnis bis zur tränenerfüllten Gerührtheit, die keine Worte mehr zulässt. Symbolisch hat mich auf der ganzen Reise das hier beigefügte Bild begleitet. Ich weiß nicht, ob das Baby unter diesem Body überhaupt eine Windel trägt. Allein dieses zu sehen ist für mich der Grund, warum es unseren Verein geben muss, warum ich Mitglied bin und ein Patenkind betreue. Bildung ist für mich der einzige Weg, dass - sicherlich sehr langfristig - derartige Fotomotive in Kenia nicht mehr zu finden sind.

Zum Schluss unserer Reise haben wir nochmals unsere Patenfamilie besucht. Mit dem am Anfang der Reise übergebenen Geld hat die Mama das Schulgeld für die weitere Tochter bezahlt und ein zusätzliches gebrauchtes Doppelbett gekauft. Jetzt hat jeder sein eigenes Bett. Ein schönes Gefühl zum Abschied! Abschließend danke ich Frau und Herrn Keßler, dass sie mir diese tiefgehenden Erfahrungen ermöglicht haben. Ihren persönlichen Einsatz für den Verein und für die Menschen Vorort habe ich bewundernd schätzen gelernt.

Kerstin Grünenwald

      

Reisebericht Uwe Grünenwald

Die Eindrücke unserer Reise im Oktober 2018 nach Mombasa wichen von meinen Vorstellungen erheblich ab. Damit meine ich nicht das Hotel, sondern die berührenden Erlebnisse in der Schule, als zur Begrüßung fast alle Schüler und Kindergartenkinder auf uns alle zuströmten und an die Hand genommen werden wollten. Bei uns unvorstellbar. Sehr erschütternd war dann der Besuch der Kinder zu Hause, immer mit der Frage „Wie kann man hier nur leben?“. Alle sind Menschen, wie wir auch, nur wissen wir oftmals nicht zu schätzen, wie gut es uns hier geht. Deshalb habe ich große Achtung vor dem Engagement des Vereins, die Welt an dieser Stelle unter den schwierigen Bedingungen verbessern zu wollen. Um diese Zustände in kleinen Zügen heilen zu können, ist mir auch klar geworden, dass eine gute Schulbildung eine Voraussetzung zu einem anderen Leben ist, um aus dieser Situation herauszufinden.

Am Ende unserer Reise organisierten wir dann ein großes Schulfest mit Basteln, Schminken, Singen, Computerschnupperkurs und Spielen. Als Dank dafür hatte uns jede Klassenstufe ein kleines Programm aufgeführt. Als zum Abschluss jedes Kind einen Lolli bekam und man spürte, wie groß die Freude über eine für uns nur Kleinigkeit ist, waren wir alle den Tränen nahe. All diese Erlebnisse haben mich bewogen, dem Verein als Mitglied beizutreten, um dessen Arbeit, wie auch immer, zu unterstützen. Für ein elfjähriges Mädchen, welches nur noch vier Tage zur Schule gehen durfte, weil ihre Mutter das Schulgeld nicht aufbringen kann, werde ich eine Patenschaft übernehmen, um deren Schulausbildung sicherzustellen und ihr damit die Möglichkeit für ein besseres Leben einzuräumen. Der rührende Dank des Mädchens und deren Mutter darüber war für mich der bewegendste Moment der Reise.

Auch ist für mich klar, dass ich den Besuch der Schule, der Kinder und deren Eltern in Kenia wiederholen werde.

Uwe Grünenwald

                                                               
Reisebericht Alexandra Dörnbach

14.10.2018: Schon auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel wurde klar, in Afrika braucht man Geduld. Die Fahrt dauerte nicht wie angenommen 30Minuten, sondern 2 Stunden. Der Fahrer nahm das wohl gelassen, denn "Polepole - langsam und immer mit der Ruhe", das ist das wichtigste Wort was ich in Kenia lerne. Doch gerade weil es manchmal nicht so "RuckiZucki" voran ging, wie man das von Deutschland gewohnt ist, konnten wir während den Autofahrten unterschiedliche Eindrücke sammeln. Wir fuhren über enge, teils matschige Pfade, umringt von Hütten aus Wellblech und Stein. Weiter durch die für mich besonders beeindruckenden Einkaufsviertel, in denen alles querbeet und eng gedrängt angeboten wird. Vorbei an Bananenstauden, rohem und von Fliegen belagerten Fisch, Handys, Autobatterien und Friseurdienstleistungen, ging es zu unserem "Hauptziel": der St. Elizabeth Acadamy. Kaum aus dem Auto gestiegen, sind wir auch schon umringt von schreienden, lachenden, hüpfenden Kindern, die ganz verrückt danach sind allen "Jambo - Hallo" zu sagen. Diese Fröhlichkeit über unseren Besuch, war auch am nächsten Tag in den Familien der Patenkinder zu spüren. Nie wurde ich bisher von eigentlich fremden Menschen so herzlich empfangen. Natürlich hatten wir neben den Schulbesuchen auch Zeit für Ausflüge, bei denen wir eine andere Seite von Kenia kennenlernen durften: vor allem die wunderschöne Natur hat mich in ihren Bann gezogen. Zurück in Deutschland stehe ich dann vor der Frage, wie fasst man alle Eindrücke am besten zusammen? Was ist "der Satz" der alles Erlebte auf den Punkt bringt? Kenia, du bist einerseits geprägt von der Armut und dem Leben in den Slums, andererseits gesegnet mit Traumstränden und einer wunderschönen Tier- und Pflanzenwelt. Doch was bei mir den größten Eindruck hinterlassen hat ist die Gastfreundschaft und die Dankbarkeit der Einheimischen.

Alexandra Dörnbach

                                                               
Reisebericht Diana Rehbein-Wolf

Liebe Frau Keßler und lieber Herr Keßler, es war immer ein Lebenstraum von mir, einmal im Leben nach Kenia zu fahren. Ich danke Ihnen herzlichst dafür, dass ich die Möglichkeit bekommen habe mir diesen Traum zu verwirklichen und Sie mich dabei begleitet haben. Diese Reise war für mich die erlebnisreichste, emotionalste und lebensbereichernste Reise in meinem bisherigen Leben. Kenia ist für mich das Land der 2 Welten. Einmal die wundervolle Natur/Landschaft, Tiere und die goldigen Kinder und dann die Armut. Der emotionalste Moment der Reise war der erste Kontakt zu meinem Patenkind in der Schule und am Samstag der Besuch der Familie. Zu sehen, unter welchen Bedingungen diese Kinder aufwachsen hat mich zu Tiefst traurig gestimmt, aber auch sehr nachdenklich (über mein Leben). 
Umso mehr bin ich davon überzeugt diese Kinder bzw. unseren Verein zu unterstützen. 
Ich weiß für mich, dass diese Reise nicht die Letzte war und habe heute schon wieder große Sehnsucht nach diesem Land und den goldigen Kindern.

Diana Rehbein-Wolf

 

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